Sauna

Wellness für die Haut: Ideale Hautpflege vor, während und nach der Sauna

 

 

Dass der Gang in die Sauna der Haut guttut, ist hinlänglich bekannt: das regelmässige Schwitzen auf den heissen Bänken macht die Haut geschmeidig, versorgt sie mit ausreichend Feuchtigkeit und beschleunigt die natürliche Hauterneuerung. Als Folge davon strahlt unsere Haut und sie wirkt jünger und gesünder. Mit der optimalen Hautpflege vor und nach der Sauna können die gesundheitlichen Effekte noch verstärkt werden.

«Das regelmässige Schwitzen auf den heissen Bänken macht die Haut geschmeidig, versorgt sie mit ausreichend Feuchtigkeit und beschleunigt die natürliche Hauterneuerung.»

Gesunde Haut, strahlender Teint

Die Haut profitiert gleich auf mehreren Ebenen durch regelmässiges Saunieren. Zum einen wird die Durchblutung der subkutanen (also direkt unter der Haut liegenden) Blutgefässe gefördert. Dadurch wird der Stoffwechsel der Haut angekurbelt: mehr Nährstoffe werden zur Haut geliefert, mehr Abfallstoffe können abtransportiert werden. Zum anderen stärkt der Gang in die Sauna den Hautschutzmantel; Unsere natürliche Barriere gegen schädliche Stoffe aus der Umwelt wird also unterstützt. Zudem kann die Sauna therapieunterstützend bei Hautkrankheiten eingesetzt werden. Beschwerden von Neurodermitis oder Schuppenflechte werden so auf natürliche Weise gelindert.

 

Gründliche Reinigung vor der Sauna

Damit die gesundheitsfördernden Effekte eintreten können, sollten Sie Ihre Haut auf den Gang in die Sauna vorbereiten. Das bedeutet vor allem eines: die Haut muss gründlich gereinigt werden. Damit werden nicht nur Schmutz und Schweiss, sondern auch Reste von Beauty-Produkten entfernt. Make-Up, Parfum und Co. können nämlich die Poren verstopfen und das gesunde Schwitzen behindern. Auf stark parfümierte Duschmittel direkt vor der Sauna sollten Sie deshalb besser verzichten. Verwenden Sie stattdessen lieber Pflegemittel auf natürlicher Basis. Nach der Dusche heisst es: unbedingt abtrocknen! Denn nasse Haut schwitzt viel schlechter als trockene.

 

Das Schwitzen unterstützen

Um den Körper optimal auf das Schwitzen in der heissen Saunakabine vorzubereiten, kann die Haut bereits vor dem Saunagang massiert werden. Hier bietet sich eine Massagebürste an, mit der Sie Ihre Haut unter der Dusche davor massieren können. Dadurch wird die Durchblutung schon vor der Sauna angeregt und die gesundheitlichen Effekte der Sauna auf die Haut können verstärkt werden. Spezielle Kräuterduschgels können die Durchblutung zusätzlich anregen.

 

Zarte und weiche Haut dank Peelings

In der Sauna wird die Haut am besten mit einem Peeling behandelt. Die in der Hitze geöffneten Poren und die gesteigerte Durchblutung bereiten die Haut perfekt auf die Peeling-Anwendung vor. Durch das Einreiben der körnigen Mixtur werden abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt und die Haut porentief gereinigt. Bei regelmässiger Anwendung kann sich die Haut ausserdem schneller wieder erneuern und sieht dadurch jugendlich schön aus.

Verschiedene Peelings eignen sich für die Anwendung in der Sauna; Beliebt sind beispielsweise Salzpeelings mit grobkörnigem Meersalz für den Körper und milde Honigpeelings für empfindlichere Stellen wie Gesicht und Dekolleté.

 

Sanftes Schwitzen in Biosauna und Dampfbad

Wer sehr empfindliche und zu Trockenheit neigende Haut hat, sollte keine allzu hohen Temperaturen für den Gang in die Sauna wählen. Als Alternative bietet sich deshalb die Biosauna an: im Gegensatz zur herkömmlichen finnischen Sauna herrschen in der Biosauna tiefere Temperaturen, dafür jedoch eine höhere Luftfeuchtigkeit. So wird auch sehr trockene Haut nicht unnötig strapaziert. Noch mehr Luftfeuchtigkeit hat das Dampfbad zu bieten: dort kann der Wasseranteil in der Luft bis zu 99% des maximal erreichbaren Höchstwertes betragen.

 

Die Dusche danach

Um sich nach der Sauna richtig abzukühlen gibt es kaum etwas Besseres als eine eiskalte Dusche. Doch auch wer die sanfte Abkühlung an der Luft bevorzugt und lieber nicht kalt duscht: eine Dusche nach dem Gang in die Sauna ist schon rein aus hygienischen Gründen Pflicht. Dabei werden nicht nur Schweiss und ausgeschiedene Schadstoffe, sondern auch die durch das Peeling entfernten toten Hautschuppen abgespült. Verbleiben diese hingegen auf der Haut, können sie Poren verstopfen.

Für die Dusche nach der Sauna sind übrigens keine Duschmittel nötig. Im Gegenteil: aggressive Duschgels können den Säureschutzmantel nach der Sauna angreifen und mehr schaden als nützen. Am besten belassen Sie es deshalb bei einer einfachen Dusche mit Wasser.

 

Nährende Öle und Lotionen

Die Hautpflege wird durch das Auftragen von nährenden Ölen oder Körperlotionen vervollständigt. Gerade Personen mit trockener Haut sollten diesen Schritt nicht auslassen, um ihre Haut nach der Sauna optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen. Allerdings sollte man es mit der Pflege auch nicht übertreiben; Durch die Sauna ist die Haut bereits gut durchblutet, mit Nährstoffen versorgt sowie regeneriert. Die gereinigten Poren sollten deshalb nicht übermässig mit reichhaltigen Beauty-Produkten behandelt werden. Stattdessen greifen Sie besser zu einer leichten Lotion oder einem feuchtigkeitsspenden Öl, die schnell in die Haut einziehen und ein geschmeidiges Hautgefühl hinterlassen.

 

Quellen:

  • de: Hautpflege in der Sauna. Schön durch Schwitzen.
  • de: Hautpflege vor und nach der Sauna.
  • de: Die richtige Hautpflege beim Saunagang.

 

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